Als autodidaktischer Maler, der seit einigen Jahren unter dem Namen „il Pazzo“ arbeitet, sind meine künstlerischen Wurzeln tief in der Tradition meiner Familie verankert.
Aufgewachsen in der Region zwischen dem Niederen Fläming und Dahme-Spreewald, wurde mein ästhetisches Empfinden früh durch die handwerkliche Präzision meines Vaters und Großvaters geprägt. Inmitten von Traditionen der Kirchen- und Dekorationsmalerei lernte ich die Werte von Beständigkeit, Technik und dem respektvollen Umgang mit visuellen Oberflächen kennen.
Obwohl ich mich als Autodidakt bezeichne, bildet dieses „visuelle Erbe“ das Fundament meiner heutigen Praxis. Die handwerkliche Akribie, die ich in den Werkstätten meiner Familie beobachten durfte, fließt heute in jedes meiner Werke ein – insbesondere in die bewusste Nachahmung klassischer Malstile und die Erschaffung täuschend echter Patina.
Meine Werke bewegt sich zwischen strahlenden Architektur-Porträts und dystopischen Märchenwelten. Während ich auf der einen Seite historische Bauwerke als lebendige Monumente befreie, zeige ich auf der anderen Seite verlassene Ruinen, die sich die Natur zurückerobert.
Verbunden werden beide Welten durch meine markante Handschrift: eine dramatische Lichtregie (Chiaroscuro), greifbare, reliefartige Farbstrukturen (Impasto) und radikale Farbkontraste. Im Kern ist meine Kunst eine poetische Untersuchung des Raumes – eine visuelle Brücke zwischen der Beständigkeit von Stein und der Verletzlichkeit des Lebens, inszeniert wie auf einer stillen, emotionalen Theaterbühne.
Philosophie
il Pazzo“ bedeutet für mich kein Chaos, sondern die radikale Freiheit der Fantasie.
Um den Mut, die gewohnte Realität hinter mir zu lassen und Welten zu erschaffen, in denen die Logik unseres Alltags keine Gültigkeit mehr besitzt.
Wichtige Veröffentlichungen
- 2024 Kunsthalle Lausitz - Cottbus inspiriert
- 2024 Golßen - Kunst im Schloss
- 2026 April Altes TonWerk Oschatz
- 2027 Landtag Brandenburg - die 30 schönsten Gebäude Brandenburgs